
Was bedeutet Führung im öffentlichen Raum?
Führung entscheidet über die Zukunft: in Staat, Organisationen und Gesellschaft.
KRISEN, KOMPLEXITÄT, TRANSFORMATION
Warum Führung zählt.
Führung prägt Vertrauen. Wenn Mitarbeitende negative Führung erleben, sinkt das Vertrauen – nicht nur in Vorgesetzte, sondern in Staat, Demokratie und Gesellschaft.
Gleichsam entscheidet Führung, ob Transformation gelingt, Institutionen handlungsfähig bleiben und Menschen sich sicher, wertgeschätzt und wirksam fühlen.

12 %
der Erwerbstätigen arbeiten im öffentlichen Dienst –
Führung wirkt gesellschaftsweit.
Destatis (2024)

1 Mio.
Fachkräfte fehlen bis 2030 im Public Sector – Führung ist entscheidend für Attraktivität.
PwC (2023)

80 %
der Verwaltungsmitarbeitenden wünschen sich einen Wechsel –
Wertschätzung entscheidet.
Gallup (2024)

50 %
fühlen sich zu wenig wertgeschätzt – Führung entscheidet über Bindung.
Gallup (2024)
FÜHRUNG IN KOMPLEXEN SYSTEMEN
Was macht wirksame Führung aus?
Wirksame Führung schafft Bedingungen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können. Unabhängig davon, ob sie in einer öffentlichen oder wirtschaftlichen Organisationen arbeiten.
Zentrale Prinzipien wirksamer Führung
Richtung geben
Sinn, Ziele und Prioritäten klären.
Vertrauen ermöglichen
Handlungsspielräume öffnen und Verantwortung teilen.
Zusammenarbeit fördern
Perspektiven, Ressorts und Disziplinen verbinden.
Lernkultur stärken
Fehler als Lernmoment und Informationsquelle nutzen.
Integrität leben
Transparent, fair und verantwortungsbewusst handeln.
Entscheidungsfähigkeit schaffen
Orientierung wird auch in Unsicherheit ermöglicht.
Feedback kultivieren
Offenen und ehrlichen Austausch fördern.
Menschenzentriert führen
Bedürfnisse sehen und entwickeln.
FÜHRUNG IM WANDEL
Warum klassische Führung allein nicht mehr trägt
Klassische Führung war lange geprägt von klaren Hierarchien, eindeutigen Vorgaben und enger Kontrolle. Sie hat im öffentlichen Raum jahrzehntelang Stabilität geschaffen und stand für Ordnung, Verlässlichkeit und klare Zuständigkeiten.
Doch die Welt ist komplexer geworden.
Globaler Wandel, digitale Transformation, Fachkräftemangel, Medienwandel und wachsende Erwartungen an den Staat: all dies verlangt heute mehr als rein hierarchische Steuerung. Studien zeigen, dass starre Führungslogiken Innovation, Zusammenarbeit und Problemlösung ausbremsen – über alle Bereiche des öffentlichen Raums hinweg.
Führung muss heute mehr leisten.
Sie entscheidet, ob Transformation gelingt, Institutionen handlungsfähig bleiben und Mitarbeitende motiviert arbeiten. Führung prägt Vertrauen und bestimmt die Fähigkeit von Organisationen, Orientierung zu bieten, Entscheidungen zu treffen und Zukunft zu gestalten.


Führung ist kein Softskill, sondern ein System aus Haltung, Struktur und Wirkung. Es entsteht überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten: in Staat, Verwaltung, Medien, Wissenschaft, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft.
FÜHRUNG ALS SYSTEM
Haltung, Struktur und Wirkung.
Haltung
Werte, Überzeugungen und Integrität, die Entscheidungen leiten. Haltung schafft Orientierung, Verlässlichkeit und Vertrauen.
Struktur
Rahmen, Prozesse und Zusammenarbeit so gestalten, dass Handlungsfähigkeit entsteht.
Struktur schafft Klarheit, Stabilität und Logik.
Wirkung
Die konkreten Outcomes von Führung: Vertrauen, Kooperation, Motivation, Entscheidungsfähigkeit und Innovation.



WIE WIRD GEFÜHRT
Führungsverständnisse im Überblick.
Führung ist nicht nur ein Thema, sondern ein Forschungsgegenstand und sie entwickelt sich stetig weiter. In der Wissenschaft wird Führung heute oft multimodal verstanden: als Zusammenspiel verschiedener Stile, die situationsbedingt kombiniert werden.
Klassische Führung
Klassische Führung folgt klaren Hierarchien und eindeutigen Verantwortlichkeiten. Sie strukturiert Aufgaben, schafft Stabilität und ermöglicht verlässliche Abläufe. In komplexen Umfeldern stößt sie jedoch an Grenzen, wenn schnelle Anpassungsfähigkeit oder bereichsübergreifende Zusammenarbeit nötig sind.
Moderne Führung
Moderne Führung kombiniert verschiedene Führungsstile situativ. Sie setzt auf Sinn, Vertrauen, Kooperation und Feedback. Studien zeigen, dass moderne Ansätze Innovation, Motivation und Problemlösung stärken – besonders in dynamischen oder interdisziplinären Umgebungen.
Systemische Führung
Systemische bzw. postmoderne Führung versteht Organisationen als Wirkungssysteme. Sie fördert Orientierung, Zusammenarbeit und Entscheidungsfähigkeit über Rollen und Bereiche hinweg. Besonders wirksam ist sie in komplexen Systemen, da sie Kultur, Struktur und Haltung verbindet.
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